Rechner

Bevor du mit einer Bank sprichst, hilft ein klarer Blick auf die Zahlen: Was kannst du dir leisten, was kostet der Kauf zusätzlich, und kommst du für eine Förderung infrage? Unsere drei Rechner geben dir eine erste Orientierung. Sie ersetzen keine Beratung und keine Zusage einer Bank.

Kurz erklärt

  • Die drei Rechner (Budget, Kaufnebenkosten, Förder-Check) liefern grobe Richtwerte aus deinen eigenen Angaben und sind weder Angebot noch Finanzierungszusage.
  • Die Grunderwerbsteuer liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises (Quellen: rechenbar.de, mehrwertsteuerrechner.de, Stand 10/2026).
  • Die KfW-300-Einkommensgrenze beträgt 90.000 Euro bei einem Kind plus 10.000 Euro je weiterem Kind (Quelle: KfW, Merkblatt 300, Stand 12/2025).
  • Der sinnvolle Weg: erst Budget, dann Nebenkosten, dann Förderung prüfen.

Alle Rechner liefern grobe Richtwerte mit deinen eigenen Angaben. Sie sind kein Angebot und keine Finanzierungszusage. Ob eine Bank dir ein Darlehen gibt, entscheidet die Bank im Einzelfall.

Taschenrechner und Hausmodell auf dem Schreibtisch
Taschenrechner und Hausmodell auf dem Schreibtisch

Budget-Rechner: Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Banken schauen auf deine Haushaltsrechnung: Was kommt rein, was geht raus, was bleibt monatlich übrig? Genau das machst du hier selbst. Du trägst Einnahmen, feste Ausgaben und Lebenshaltung ein und siehst, welche Monatsrate realistisch sein könnte. Dazu gehört auch ein Puffer für Reparaturen und Unvorhergesehenes. Das Ergebnis ist ein Gefühl für die Größenordnung, nicht ein Kreditrahmen.

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Kaufnebenkosten-Rechner: Was kommt zum Kaufpreis dazu?

Beim Hauskauf zahlst du mehr als den Kaufpreis. Dazu kommen Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und eventuell Makler. Die Grunderwerbsteuer hängt vom Bundesland ab und liegt zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises (Quellen: rechenbar.de, mehrwertsteuerrechner.de, Stand 10/2026). Banken finanzieren diese Kosten meist nicht mit, du brauchst dafür also oft eigenes Geld. Der Rechner zeigt dir, womit du rechnen musst.

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Förder-Check: Komme ich für die KfW-Förderung infrage?

Der Förder-Check prüft grob, ob dein Haushaltseinkommen unter der Grenze für das KfW-Programm 300 „Wohneigentum für Familien“ liegt. Diese beträgt 90.000 Euro bei einem Kind, plus 10.000 Euro je weiterem Kind (Quelle: KfW, Merkblatt 300, Stand 12/2025). Weitere Voraussetzungen, etwa Neubau und Effizienzhaus-40-Standard, prüft der Rechner nicht. Er kann also nur eine erste Einschätzung geben.

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In welcher Reihenfolge nutzt du die Rechner am besten?

Erst Budget, dann Nebenkosten, dann Förderung. So baust du Schritt für Schritt ein realistisches Bild auf.

  1. Fang mit dem Budget an. Wer seine Zahlen kennt, spricht mit der Bank auf Augenhöhe.
  2. Rechne dann die Nebenkosten dazu, damit dich am Ende keine Überraschung trifft.
  3. Schau zum Schluss, ob eine Förderung passt. Mehr dazu auf der Seite Förderung für Wohneigentum.

Ehrlich gesagt: Rechner sind nur so gut wie deine Angaben. Nimm lieber vorsichtige Werte. Und denk daran, dass Banken bei der Haushaltsrechnung eigene Pauschalen ansetzen. Wie das aussieht, erklärt der Ratgeber Haushaltsrechnung für die Bank.

Was passiert, wenn das Ergebnis knapp ausfällt?

Dann hast du eine wichtige Information gewonnen. Mögliche Hebel sind mehr Eigenkapital, ein günstigeres Objekt, Förderung, der Abbau laufender Kredite oder etwas mehr Zeit. Wie das bei kleinem Einkommen aussieht, steht auf Hauskauf mit geringem Einkommen. Bei fehlendem Eigenkapital hilft Finanzierung ohne Eigenkapital, bei einem Schufa-Eintrag Baufinanzierung trotz Schufa.

Für wen lohnen sich die Rechner besonders?

Für alle, die vor dem ersten Bankgespräch Klarheit wollen. Wer einen Schufa-Eintrag hat, weiß mit einer Haushaltsrechnung besser, wie viel Spielraum bleibt. Wer wenig Eigenkapital hat, sieht mit dem Nebenkosten-Rechner, welcher Betrag zuerst gebraucht wird. Familien erkennen mit dem Förder-Check, ob sich ein Blick auf KfW 300 lohnt. Die Rechner sind keine Entscheidungshilfe für oder gegen einen Kauf, sie machen nur die Größenordnung sichtbar. Eine ehrliche Einschätzung deines Falls bekommst du im Gespräch mit einem Spezialisten, der solche Situationen kennt.

Was solltest du bei den Eingaben beachten?

  • Nimm dein tatsächliches Netto-Einkommen, nicht das erhoffte.
  • Rechne alle laufenden Kredite und Raten mit.
  • Plane Rücklagen für Reparaturen und Nebenkosten ein.
  • Prüfe den Grunderwerbsteuersatz deines Bundeslandes, denn die Länder können ihn ändern.
  • Der Förder-Check zeigt nur die Einkommensgrenze, nicht alle Voraussetzungen.

Häufige Fragen

Sind die Rechner verbindlich?

Nein. Sie sind eine Orientierung. Eine Bank bewertet deinen Fall selbst.

Werden meine Daten gespeichert?

Das hängt von der technischen Umsetzung ab. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Was, wenn das Ergebnis nicht reicht?

Dann ist das keine Absage, sondern eine Information. Manchmal helfen mehr Eigenkapital, eine günstigere Immobilie, Förderung oder Zeit. Ein Spezialist kann mit dir die Optionen durchgehen.

Ersetzt der Rechner die Beratung?

Nein. Er hilft dir nur bei der Vorbereitung.

Welchen Rechner sollte ich zuerst nutzen?

Am besten den Budget-Rechner. Wer seine monatlichen Zahlen kennt, kann Nebenkosten und Förderung besser einordnen.

Wie aktuell sind die Werte in den Rechnern?

Die Grunderwerbsteuersätze und KfW-Grenzen tragen jeweils Quelle und Stand. Länder und KfW können Werte ändern, prüfe deshalb vor einer Entscheidung den aktuellen Stand.

Reicht der Förder-Check, um KfW 300 zu bekommen?

Nein. Er prüft nur die Einkommensgrenze. Neubau, Effizienzhaus-40-Standard, Selbstnutzung und Antragstellung über eine Bank gehören ebenfalls dazu.

Zahlen im Kopf, Fragen offen? Ein Spezialist schaut mit dir auf deinen Fall. Kostenlos und unverbindlich.

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Quellen:

  • rechenbar.de: Grunderwerbsteuer 2026, alle Bundesländer, Abruf 10/2026
  • mehrwertsteuerrechner.de: Grunderwerbsteuer 2026, Stand 04/2026; Bremen: service.bremen.de (5,5 Prozent seit 01.07.2025)
  • KfW: Merkblatt Kredit Nr. 300 „Wohneigentum für Familien“, Stand 12/2025

Stand: 01.10.2026

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